aeroporto arosaVon den zwei Schiffen, die die Flüchtlinge an die Nordküste bringen sollten, lief eines auf eine Mine auf und sank. Letztlich siedelten nur etwa 1000 Juden in Sosúa, da eine der Auflagen war, dass das Land kolonialisiert und bestellt werden musste. Die meisten der Flüchtlinge waren aber Ärzte, Juristen, Ingenieure und Künstler, die landwirtschaftlich meist unerfahren waren. Einige der Einwanderer brachten Kenntnisse in Milch- und Fleischverarbeitung mit und legten so eine Grundlage für die noch heute für die Karibik einmalige Nahrungsmittelindustrie der Productos de Sosúa. Die Einwanderer lebten ähnlich Kibbuzen zusammen, isolierten sich dadurch aber auch. Nur wenige heirateten Dominikanerinnen. Am Ende des Krieges ging ein Großteil in die USA. Teilweise tragen die Straßen in Sosúa heute die Namen deutscher Juden(zum Beispiel Calle Dr. Rosen). |
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